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  • , 11. April 2011

    Tipps & Nordic Walking Übungen

    Nordic Walking ist die ideale Methode, um auf sanfte Weise fit zu werden und dabei auch noch Spaß zu haben. Die Sportart ist leicht zu erlernen, gelenkschonend und äußerst effektiv. Sie brauchen dazu lediglich eine bequeme Sportbekleidung, Nordic-Walking-Stöcke und gute Lauf- oder Walkingschuhe.

    Die Vorteile des Nordic Walking

    • Schonung der Gelenke:
      Im Gegensatz zum Laufen bleibt beim Walken immer ein Fuß am Boden. Die Hüft-, Knie- und Fußgelenke tragen demzufolge nur das eigene Körpergewicht, während beim Laufen die Gelenke mit dem Drei- bis Vierfachen des Körpergewichts belastet werden.
    • Ganzkörpertraining:
      Das schwungvolle Gehen ist eine natürliche Bewegung, und durch den aktiven Einsatz der Stöcke wird der gesamte Körper rhythmisch bewegt. Nicht nur die Beinmuskulatur, sondern auch die Arm- und Schultermuskulatur wird optimal beansprucht. Die Beweglichkeit der Nacken- und Schultermuskulatur wird verbessert und vorhandene Verspannungen lösen sich.
    • Abbau von Fettpölsterchen und Stress:
      Beim Nordic Walking werden 90 Prozent der vorhandenen Muskeln in Anspruch genommen, dabei purzeln die überflüssigen Kilos ohne übermäßige Anstrengung. Der Puls bleibt in der Regel im aeroben Bereich, so verfügt der Organismus über ausreichend Sauerstoff. Sogar Bauch und Po werden trainiert. Es kommt zu einer spürbaren Straffung der hinteren Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur.
    • Verdichtung der Knochenmasse:
      Ca. ab dem 40. Lebensjahr schwindet unsere Knochenmasse. Ausdauerndes, regelmäßiges Walken wirkt der Osteoporose entgegen. Es sorgt dafür, dass das Calcium aus der Nahrung in die Knochen gelangt.

    Die Grundtechnik des Nordic Walking – der Diagonalschritt und Stockeinsatz

    Grundsätzlich sollten Sie gemäßigt beginnen, wobei die Schrittfolge durchaus dynamisch sein darf. Achten Sie unbedingt auf eine korrekte Arm- und Fußtechnik. Die Bewegung wird diagonal ausgeführt. Das rechte Bein ist zugleich mit dem linken Arm vorne, dabei wird auch der gesamte Oberkörper mit der linken Schulter etwas nach vorn gedreht. Die Seiten wechseln immer ab, so wie es der natürlichen Bewegung des Gehens entspricht. Der Passgang, wie Sie ihn vielleicht von den Kamelen her kennen, ist absolut falsch. Verfällt man dennoch mal in den Passgang, hilft es, die Stöcke einfach mal lose hängen zu lassen und gedanklich loszulassen. Konzentrieren Sie sich nicht zu sehr auf den Diagonalschritt, er kommt ganz von alleine.

    Der vordere Arm ist nicht ganz durchgestreckt, während der Stock schräg nach hinten gehalten und ungefähr auf der Höhe zwischen beiden Beinen am Boden aufgesetzt wird. Das geschieht genau dann, wenn die Ferse des gegenüberliegenden Fußes den Boden berührt. Der andere, also hintere Stock wird losgelassen und erst später in der Vorwärtsbewegung wieder gegriffen. Der hintere Arm sollte immer nach hinten bis hinter das Gesäß gestreckt sein. Der Fuß wird immer mit der Ferse auf den Boden aufgesetzt und zu den Zehen hin abgerollt, mit Tendenz zur Außenkante.

    Die richtige Haltung beim Nordic Walking

    Es ist wichtig, nicht auf den Boden zu schauen, sondern den Blick immer nach vorn zu richten. Der Oberkörper ist leicht nach vorn geneigt, so als ob man starken Gegenwind hätte. Lassen Sie die Schultern locker hängen und kontrollieren Sie sich ab und zu selbst, denn manchmal zieht man die Schultern unbewusst hoch. Während des gesamten Nordic Walking bleiben die Knie leicht gebeugt. Und vergessen Sie nicht: parallel zum Bein schwingt immer der „gegenüberliegende“ Arm mit – also linkes Bein und rechter Arm und umgekehrt.

    Let’s go, let’s walk!

    Ihr Parkhotel Igls Team

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    Eine Antwort zu “Tipps & Nordic Walking Übungen”

    1. Parkhotel Igls sagt:

      Diese Sportart ist nicht nur an Land, sondern auch im Wasser möglich: Nordic Aqua Walking

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